# Automatisches Logbuch für Kunden-Calls mit Make-Automation

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- Published: 2025-08-27T18:03:28+02:00
- Author: Sam Steiner

**Hast du dich je gefragt, wie du die genaue Dauer deiner Zoom-Calls effizient erfassen
und abrechnen kannst, ohne ins Schwitzen zu kommen? Mit einer cleveren Make-Automation
helfe ich dir, ganz einfach ein automatisches Logbuch für deine Kunden-Calls zu 
erstellen. Entdecke, wie du deinen Workflow optimierst und mehr Zeit für die wichtigen
Dinge hast!**

## Einführung in die Make-Automation

Hast du je das Problem gehabt, nach einem Zoom-Call nicht genau zu wissen, wie lange
das Gespräch tatsächlich gedauert hat und wie viel du verrechnen solltest? Mit der
richtigen Automation kannst du dieses Problem lösen. In diesem Artikel führe ich
dich Schritt für Schritt durch den Prozess, wie du mit einem kostenlosen Make-Account
ein automatisches Logbuch für deine Kunden-Calls erstellst. So kannst du effizienter
arbeiten und dir keine Sorgen mehr über die genaue Dauer und Abrechnung deiner Meetings
machen.

Diese Automation ermöglicht es dir, jeden Zoom-Call automatisch zu erfassen, inklusive
Start- und Endzeit. Du kannst diese Zeiten problemlos in einem Google Sheet oder
Excel aufzeichnen und optional sogar mit Formeln erweitern, um die Gesamtdauer auszuwerten
oder direkt Rechnungen zu erstellen. Die gute Nachricht? Diese Lösung erfordert 
keine langfristigen Kosten, da Make ohne zeitliche Begrenzung kostenlos bleibt, 
solange du nur einfache Automationen wie diese nutzt.

## Vorbereitung deines Google Sheets

Um deine Zoom-Calls effizient zu protokollieren, startest du mit dem Erstellen eines
neuen leeren Tabellenblatts in Google Sheets. Nenne es passend, zum Beispiel _Demo
Zoom Call Logbuch_. Deine Tabelle benötigt nur wenige Spalten: **Titel**, **Start**,**
Ende** und **Meeting ID**. Achte darauf, dass die erste Zeile als Überschrift definiert
ist, indem du die jeweiligen Spaltennamen dort einträgst. Diese Struktur ermöglicht
es, die relevanten Daten deiner Meetings übersichtlich zu erfassen. Abgesehen von
dieser Aufteilung, kannst du das Format gerne deinen eigenen Bedürfnissen anpassen.
Speichere das Sheet ab, sodass es bereit ist, von deiner späteren Automation verwendet
zu werden. Alles, was du dann brauchst, ist die Meeting ID jedes einzelnen Zoom-
Meetings, welche du einfach integrieren kannst, um den Überblick zu behalten.

## Verbindung zwischen Zoom und Make herstellen

Um die leistungsstarke Make-Automation für deine Zoom Calls zu nutzen, musst du 
zunächst Zoom mit Make verbinden. Das erlaubt dir, automatisch Daten von deinen 
Meetings zu erfassen. Beginne damit, unter dem Link im Video einen kostenlosen Make
Account zu erstellen. Mit diesem Account kannst du die Automation unbeschränkt nutzen.

Sobald du eingeloggt bist, startest du ein neues Szenario. In der Suchleiste gibst
du ‚Zoom‘ ein und wählst das Hauptmodul aus. Für unsere Automation interessieren
uns vor allem die Ereignisse ‚Meeting started‘ und ‚Meeting ended‘. Diese Events
erlauben es, die Anfangs- und Endzeiten deiner Meetings genau zu erfassen.

 * Klicke auf ‚Add‘ und verbinde Make mit deinem Zoom Account.
 * Wähle die Ereignisse ‚Meeting started‘ und ‚Meeting ended’ aus.

Das war’s auch schon. Mit diesen Schritten hast du die Grundlage gelegt, um deine
Zoom Calls effizient zu loggen. Egal, ob du ein regelmäßiges Meeting hast oder ein
einmaliges Kundengespräch – deine Automation ist bereit, alles aufzuzeichnen.

## Erstellung der Automatisierungsschritte

Nachdem du deine Grundlagen vorbereitet hast, geht es nun darum, die eigentliche
Automation in Make zu erstellen. Dieser Schritt beginnt mit der Erstellung eines
neuen Szenarios in Make, das als das Herzstück deiner Automation dienen wird. Alles
startet mit der Einrichtung des ‚Watch Meetings‘ Moduls von Zoom, welches automatisch
auf Meeting-Ereignisse lauscht.

Folge diesen Schritten, um die Automatisierung zu konfigurieren:

 1. Wähle das Zoom Modul ‚Watch Meetings‘ aus, um die relevanten Meeting-Ereignisse
    wie ‚Meeting started‘ und ‚Meeting ended‘ zu erfassen.
 2. Definiere im nächsten Schritt die Struktur deines Szenarios: Setze Filter, um zwischen
    gestarteten und beendeten Meetings zu unterscheiden.
 3. Erstelle bei einem Meeting-Start eine neue Zeile in deinem Google Sheet, um die
    Startzeit zu erfassen. Verwende dazu die Funktionen für Datum und Zeitformatierung
    in Make, um sie leserlich zu gestalten.
 4. Sobald ein Meeting endet, suche die entsprechende Zeile im Google Sheet, die zur
    Meeting ID passt, und aktualisiere diese mit der Endzeit.

Diese Automatisierung ermöglicht es, dass dein Logbuch stets aktuell ist und du 
jederzeit präzise Angaben über die Dauer und die Details der jeweiligen Meetings
erhältst.

## Testen und optimieren der Automation

Jetzt, da deine Automation eingerichtet ist, steht der Testlauf an. Aktiviere das
Szenario in Make und starte ein Meeting in Zoom. Beobachte, wie direkt eine neue
Zeile in deinem Google Sheets Logbuch erstellt wird. Der Startzeitpunkt sollte sofort
verzeichnet sein. Beende das Meeting danach und überprüfe, ob das Enddatum korrekt
eingetragen wird. Mit diesen Schritten kannst du überprüfen, ob die Automation reibungslos
funktioniert.

Denke daran, mögliche Anpassungen vorzunehmen. Wenn etwas nicht wie erwartet läuft,
überprüfe die Verbindungen und Bedingungen in Make. Halte die Logbucheinträge in
Google Sheets leserfreundlich. Passe die Spaltenbreite an oder formatiere sie nach
Belieben. Diese kleinen Optimierungen helfen dir, die Übersicht zu behalten.

Du kannst die Automation weiter ausbauen, indem du z.B. eine direkt integrierte 
Rechnungsstellung hinzufügst, die auf Basis der aufgezeichneten Meeting-Dauer automatisch
erstellt wird. Nutze zusätzliche Tools wie Bexio oder Lexware Office, um den Prozess
zu rationalisieren und zu automatisieren. Je mehr du ausprobierst, desto effizienter
wird dein Workflow.
