# Pinterest als Unternehmen nutzen: 18 Tipps für deine Strategie

- Link: https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/
- Published: 2017-09-04T09:57:28+02:00
- Author: Sam Steiner

In unserer Facebook-Gruppe zu Digital Marketing bat kürzlich jemand um Meinungen
dazu, wie sinnvoll **Pinterest für ein Blumengeschäft** wohl wäre.

## Was dafür spricht

**_Dafür_** spricht vor allem, dass Pinterest zu einem grossen Teil über **Visuelles**
funktioniert und bei einem Blumengeschäft mit Schwerpunkt Hochzeit gute Bilder in
Mengen vorhanden sind. Ein weiteres Pro ist, dass sich vor allem Frauen **Ideen**
für ihre Hochzeit heute massgeblich auf Pinterest holen – Pinterest spielt also 
für die Blumenbranche durchaus eine Rolle.

## Was dagegen spricht

**_Dagegen_** spricht, dass das Blumengeschäft lokal stark verankert ist und die
Kundschaft geografisch stark eingegrenzt ist. Zudem brächte ein weiterer Marketingkanal
Mehrarbeit.

Pros und Cons – _was denkst du?_

Die Gründe dafür und dagegen sind alle berechtigt. Die Entscheidung, wie viel man
in Pinterest reinstecken soll, liegt schlussendlich beim Unternehmer.

Fact ist aber:

## Pinterest wird unterschätzt

Pinterest kann für dein Unternehmen ein starker Motor sein. Die Plattform kann viel
Traffic auf deine Website bringen, wenn du sie gezielt und richtig einsetzt.

So habe ich auf Facebook diesen kurzen Erfahrungsbericht erhalten, als Reaktion 
auf die Veröffentlichung dieses Artikels:

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In diesem Blogpost lernst du erst mal grundsätzlich die Möglichkeiten mit Pinterest
kennen. Dann skizziere ich dir, wie deine ersten Schritte mit deiner Firma auf Pinterest
aussehen würden und wie du deine individuelle Strategie entwickelst.

## Ein Überblick über diesen Artikel:

 * [Kennst du Pinterest noch gar nicht? Das kleine 1×1](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#einleitung)
 * [Die Macht von Pinterest (Facts und Statistiken)](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#article)
 * [So funktioniert Pinterest: Es ist eine Suchmaschine](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#suchmaschine)
 * [Deine Firma auf Pinterest: Der Mix macht’s aus](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#mix)
 * [Dein Unternehmensprofil erstellen](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#profil)
 * [Deine Pins: Tipps und verschiedene Optionen](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#pins)
 * [Deine Boards: Öffentlich, geheim oder Gruppe?](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#boards)
 * [Weitere Pinterest-Tipps für Unternehmen: Werbung, Networking und Analytics](https://samsteiner.net/pinterest-fuer-unternehmen/#tipps)

## Kennst du Pinterest noch gar nicht?

Ganz kurz:

Pinterest ist wie eine gigantische Online-Pinwand.

Auf deiner Startseite wird dir angezeigt, was dich interessieren könnte. Das sieht
zum Beispiel so aus:

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Wenn du auf das Bild klickst, öffnet sich eine Beschreibung und **du kannst dem 
Link folgen**, etwa zu einem Rezept für die «Christmas Sangria», zum Onlineshop,
wo der runde Spiegel erhältlich ist oder zum Blogpost mit den Styling-Tipps für 
die Festtage.

Die einzelnen Bilder sind **«Pins»**.

Du kannst die Pins sammeln und ordnen, um sie später wieder zu finden. Die Ordner
werden **«Boards»** genannt – also deine Pinwände.

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## Die Macht von Pinterest: Facts und Statistiken

Momentan nutze ich [meinen Pinterest-Kanal](https://www.pinterest.ch/samsteiner/)
vor allem, um Inspirationen für Beruf und Freizeit zu sortieren. Als ich jedoch 
mal für eine Weile einige Zeit darin investiert habe, konnte meine Followerzahl 
in relativ kurzer Zeit auf über 55’000 Follower steigern.

Ein sehr deutlicher Rücklauf für ein überschaubares Engagement!

## Mein Schlüsselerlebnis:

Eine einzige Infografik brachte Tausende auf meinen Blog. Ich habe sie schnell und
simpel erstellt, habe einen [Blogartikel «15 Tipps für Pinterest»](https://samsteiner.net/15-dos-fuer-pinterest/)
darüber geschrieben und den Blogpost wieder auf Pinterest gepinnt. Die Infografik
wird noch heute – fünf Jahre später! – immer wieder geteilt.

Dieses Experiment war noch zu Anfangszeiten von Pinterest. Heute hat die Plattform**
200 Millionen aktive Nutzer.**

Auch demografisch hat sich Pinterest gewandelt: Wo es 2012 noch fast 80% Frauen 
waren, ist das Verhältnis heute **60% Frauen, 40% Männer. **_(Quelle aller Statistiken
in diesem Beitrag: [expandedramblings.com](https://expandedramblings.com/index.php/pinterest-stats/).)_**

Pinterest ist längst nicht nur Hobby- und Hochzeitsplattform.


## Nutzt du Pinterest als Motor für deine Website?

Grundsätzlich ist es so einfach, wie ich mit meinem Infografik-Experiment gezeigt
habe.

Du bietest den Leuten interessante Pins, darunter auch Inhalte von deinem Blog oder
deiner Website. Leute klicken auf das (attraktiv aufgemachte) Bild, dann auf den
Link und so werden sie auf dich und dein Angebot aufmerksam.

[etweet]Pinterest ist ein Motor, der Inhalte pushen und Traffic auf deine Seite 
bringen kann.[/etweet] Und damit potenzielle Kunden.

Dabei unterstützt Pinterest Unternehmen sogar aktiv – aber dazu später.

**Pins haben eine [längere Lebensdauer](http://mtomconsulting.com/lifespan-social-media-post/)
als Twitter- und Facebook-Posts,** welche ihren Interaktions-Peak innert Stunden
erreichen (Tweets sogar noch weniger).

Der Grund dafür:

## Pinterest ist eine Suchmaschine

[etweet]Pinterest ist nicht in erster Linie ein soziales Medium, sondern eine Suchmaschine.[/
etweet]

**Pinterest hat ein Ziel:** Den Leuten diejenigen Inhalte direkt vor die Nase zu
halten, an denen sie mit hoher Wahrscheinlichkeit interessiert sind. Darin ist es
sehr vergleichbar mit Google.

Klar baust du ein Netzwerk aus Followern auf. Aber dieses richtet sich nach Interessen
und nicht nach realen Kontakten. Denn es geht um Inhalte.

## Die Qualität des Pins zählt

Pinterest nutzt drei Quellen, um zusammenzustellen, was auf der Startseite eines
Users, dem individuellen «Feed», angezeigt wird:

 1. Pins von Leuten, denen dieser User folgt.
 2. Ähnliche Pins zu diesen.
 3. Pins aus den allgemein bevorzugten Interessengebieten dieses Users.

Dies nennt Pinterest den **«Smart Feed»-Algorithmus.**

Dabei bewertet die Plattform, ähnlich wie Google, die Qualität der Pins sowie der
Website, zu der sie verlinken, und rankt die Pins entsprechend. Qualität heisst:
Gutes Bild, guter Beschreibungstext, guter Link.

Es kommt also weniger drauf an, möglichst viel oder möglichst zur richtigen Zeit
zu posten.


## Deine Firma auf Pinterest

Jetzt weisst du, wie Pinterest funktioniert. Fassen wir nochmals zusammen:

 1. Es geht um Inhalte, weniger um Beziehungen (weniger «social network»?).
 2. Pinterest ist eine Suchmaschine, die jedem Nutzer die passendsten Pins anzeigen
    will.
 3. Je besser der Pin, desto höher oben erscheint er im Feed.

Was heisst das nun für dein Unternehmen? Was ist deine Strategie?

## Ein Lifestyle statt einzelne Produkte

Mit deinem Unternehmen bist du mit eigenen Pins und Boards auf Pinterest unterwegs.
Um deine Boards zu füllen und lebendig zu halten, kannst du aber nicht nur eigenen
Content pinnen.

Du kuratierst Inhalte und bestehende Pins, welche dein Publikum interessieren. Und
zwar ganz gezielt:

_**Besitzt du ein Reisebüro?** _Dann pinnst du nicht nur die schönsten Inseln, die
es 2018 zu entdecken gibt, sondern hast auch noch ein Board mit Tipps, wie man sich
optimal auf eine Reise vorbereitet und eines mit aktueller Strandmode.

**_Hast du eine Grafikagentur?_** Dann pinnst du nicht nur deine eigenen Arbeiten,
sondern auch solche, die dir selber gefallen. Plus hast du vielleicht auch ein Board
für Lifestyle- und Designprodukte, oder – je nach Ausrichtung – eines mit Business-
Tipps für Startups.

Liefere deinen Followern Mehrwert!

**Dein Angebot ist dann der Kern in diesem Mix.**

## Dein Mix: 3/4 fremde, 1/4 eigene Inhalte

Das heisst: Du füllst dein Pinterest-Profil nicht nur mit eigenen Inhalten, sondern
auch mit anderen Pins.

Du profilierst dich auf Pinterest als Experte, der weiss, was sein Publikum interessiert.
So wirst du zu einem wichtigen Informationslieferanten in deinem Bereich, erhältst
Follower und damit Reichweite.

Wie das Verhältnis zwischen eigenen und fremden Inhalten ist, darüber streiten sich
Pinterest-Cracks. Mit 1/4 eigenen und 3/4 fremden Pins bist du gut dabei. Betrachte
das als Idee, nicht als Regel.

## Wer ist dein Publikum?

Wichtig dafür ist, dass du genau weisst, wen du ansprechen willst. Wer ist dein 
Zielpublikum? Wovon träumen sie? Wie leben sie? Was nützt ihnen im Alltag praktisch
etwas?

Diese Fragen hast du dir hoffentlich für dein Marketing bereits überlegt. Du kennst
dein Zielpublikum, oder?

(Für diese Recherche ist übrigens Facebook ein starkes Tool: In [diesem Artikel ](https://samsteiner.net/facebook-zielgruppen-richtig-nutzen/)

## Dein Unternehmensprofil auf Pinterest: 5 Schritte zum Start

**1.** Erstelle einen Pinterest-Account. Dabei ist wichtig, dass du deinen Account
auch als **Business-Account** registrierst.

Dies tust du im Menu rechts oben oder direkt mit einem Klick auf diesen Link: [«Zu einem Unternehmenskonto wechseln».](https://www.pinterest.ch/business/convert/?utm_source=pinterest&utm_medium=settings&utm_campaign=convert_settings)

Pinterest fördert Unternehmen nämlich. Um die entsprechenden Vorteile (zum Beispiel
Pins mit direkt-kaufen-Funktion) nutzen zu können, musst du dich als Unternehmen
anmelden.

**2.** Um Pinterest in Kombination mit deiner Website und einem effizienten Marketing-
Funnel nutzen zu können, macht es Sinn, den **Pinterest-Tag** in deine Website zu
integrieren. Dazu baust du ein Stück Code in den Quelltext deiner Website ein ([Infos hier](https://help.pinterest.com/en/articles/website-conversion-tracking)).

**3.** Du solltest Pinterest aber auch **sichtbar auf deiner Website** integrieren:
Mit einem Pinterest-Button, der zu deinem Profil führt, aber auch mit pinbaren Bildern.
Bei mir ist es ein WordPress-Plugin, welches direkt einen kleinen Pinterest-Button
erscheinen lässt, wenn du mit der Maus über meine Bilder fährst.

## Erstelle ein aussagekräftiges Profil

**4. Kurz-Bio: **Dein erster Eindruck: Wenn du deine Zielgruppe kennst, weisst du
genau, wie dein Angebot ihnen nützt. Dieses Wissen nutzt du, um dich auf Pinterest
vorzustellen.

In der Kurz-Bio auf deinem Profil schreibst du ganz konkret, was du anbietest und
wobei du deinen Kunden hilfst.

_In meinem Fall z.B.: «Ich helfe dir, online neue Kunden zu gewinnen.»_

Benutze dazu Schlüsselwörter, die präzise auf den Punkt bringen, was dein Angebot
ist. Denn Pinterest ist für Suchmaschinen sichtbar.

Hier hast du auch die Möglichkeit, über einen Link einen **Lead Magnet** zu platzieren–
ein PDF, ein Webinar, ein Whitepaper.

**5. Bild:** Benutze das gleiche Logo oder Foto wie auf deinen anderen Social Media-
Kanälen.

## Und jetzt los!

Jetzt geht es an die Inhalte: Die Boards und die Pins.

Ich habe dir schon erklärt, dass deine Pinterest-Seite sowohl eigene als auch kuratierte
Pins enthält. Letztere sind idealerweise Links zu interessanten Websites und Artikeln,
die du entdeckt hast. Ansonsten kannst du auch bestehende Pins repinnen.


## Deine Pins

Am Anfang ist es ideal, wenn du etwa **10 Pins pro Tag** auf deine Boards pinnst.

Mit dem Pinterest-Tool für deinen Browser kannst du jederzeit von einer Website 
aus Pins erstellen.

**Noch ein Trick:** Wenn du frisch auf Pinterest anfängst und gleich mehrere Bilder/
Links von deiner Website pinnen möchtest, klicke rechts unten auf das «Plus»-Symbol
und dann auf «Von einer Website merken». Dann gibst du deine URL ein. Pinterest 
öffnet dann  alle möglichen pinbaren Elemente auf einer überschaubaren Seite.

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Du kannst so eine ganze Anzahl Pins mehr oder weniger auf einmal erstellen. Natürlich
postest du sie nicht alle gleichzeitig! Am besten legst du sie in einem geheimen
Board ab und schaltest sie später auf «sichtbar».

Beim Pinnen sind zwei Dinge zu beachten:

## 1. Ein gutes Bild

Pinterest funktioniert zu einem grossen Teil über Bilder. Das heisst, ein gutes 
Bild ist wichtig. Ein Bild, das auffällt, dass ästhetisch ansprechend ist und in
guter Auflösung gepinnt wird.

Interessant: Laut [expandedramblings.com ](https://expandedramblings.com/index.php/pinterest-stats/)
kriegen Pins ohne Gesicht 23% mehr Repins. Pinterest ist nicht Facebook!

Hochformat ist besser als Querformal (weil der Feed vertikal, also in Spalten, aufgebaut
ist, aber auch weil 85% der User Pinterest auf ihrem Smartphone nutzen). Optimal
ist ein Seitenverhältnis von 2:3.

Wenn dein Pin extremes Hochformat ist, wird im Feed einfach mal der oberste Teil
angezeigt und beim Klick darauf «entfaltet» sich das ganze Bild.

Pinterest nutzen heisst also auch, Bildern auf deiner Website/deinem Blog noch mehr
Bedeutung beimessen. Deine Blogposts sollten Bilder enthalten, die du auf Pinterest
nutzen kannst.

Du kannst sie zum Beispiel mit [Canvas auf Pinterest zugeschnittenen Vorlagen ](https://www.canva.com/templates/social-graphics/pinterest-graphic/)
erstellen.

Auch Infografiken funktionieren auf Pinterest sehr gut.

## 2. Ein guter Text

Damit deine Pins gefunden werden, von Pinterest gut beurteilt werden und auch in
den Suchmaschinen angezeigt werden, ist eine Beschreibung wichtig.

Verwende präzise Schlüsselbegriffe und Beschreibungen (also «Die 13 besten Kraftübungen
für den unteren Rücken» statt «13 tolle Fitnessübungen»).

So erreichst du genau die Leute, welche dein Angebot suchen. **Du willst nicht möglichst
viele Follower – sondern genau die richtigen.**

**Tipp:** Um Schlüsselwörter zu finden, gib einfach mal einen allgemeinen Begriff
im Suchfeld ein. Mit den Buttons, die dann darunter angezeigt werden, siehst du,
was häufig gesucht wird und kannst deinen Pin noch genauer zuordnen. Wenn du diesen
Schritt mehrmals wiederholst, kannst du deine Schlüsselbegriffe präzisieren.

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Ganz neu unterstützt Pinterest auch **Hashtags!**

## Rich Pins und Buyable Pins

Es gibt noch zwei spezielle Arten von Pins, die für dich interessant sein könnten.

Das erste sind die [„Rich Pins“](https://developers.pinterest.com/docs/rich-pins/overview/?):
Das sind Pins, die speziell strukturiert sind und mehr Informationen enthalten als
gewöhnliche Pins. Es gibt sie in den vier Kategorien App, Rezept, Artikel und Produkt.

Und dann gibt es die «Buyable Pins»: Pins, die direkt aus deinem Online-Shop mit
Pinterest verknüpft werden und so von Usern direkt gekauft werden können.

Beide Sorten von Pins werden von Pinterest kontrolliert und freigeschaltet.

Alternativ: Vergiss nicht, dass du bei deinen eigenen Pins auch** Lead Magnets**
verwenden kannst!

## Deine Boards

Erstelle möglichst spezifische Boards. Ich sammle zum Beispiel Infografiken zu Social
Media. Diese habe ich nicht alle in einem Board, sondern gut sortiert:

 * [Twitter Infographics](https://www.pinterest.ch/samsteiner/twitter-infographics/)
 * [Facebook Infographics](https://www.pinterest.ch/samsteiner/facebook-infographics/)
 * [Pinterest Infographics](https://www.pinterest.ch/samsteiner/pinterest-infographics/)
 * [Video Infographics](https://www.pinterest.ch/samsteiner/video-infographics/)
 * etc.

Erstelle sinnvolle Kategorien. Auch hier wieder: Was interessiert deine Zielgruppe?
Denke an einen bestimmten Menschen, den du dir als Kunden wünschst: Was würde ihn
oder sie interessieren?

Die Boards beschriftest du wie die Pins: Nämlich so, dass sie in der Suche von Usern
gefunden werden. Verwende Schlüsselbegriffe und präzise Beschreibungen.

Boards von Pinterest werden auch von Suchmaschinen indexiert – das heisst, dein 
Board kann auch in einer Google-Suche angezeigt werden, wenn du es richtig beschriftest.

Du kannst so viele Boards erstellen, wie du möchtest. Ich finde für ein Unternehmen**
25-50 Boards ideal.**

**Sortiere deine Boards** auf deiner Profilseite: Die relevantesten, aktuellsten
sollten zuoberst erscheinen.

## Mit geheimen Boards arbeiten

Geheime Boards sind eine extrem nützliche Funktion von Pinterest.

 1. **Vorproduzieren: **Du kannst eine grössere Menge von Pins auf einmal erstellen,
    in einem geheimen Board «aufbewahren» und einzeln auf sichtbare Boards verschieben.
 2. **Sammeln: **Wenn du ein Board planst, aber noch nicht genug Fleisch am Knochen
    hast, mache es erst mal geheim. Wenn du dann 20-30 Pins drin hast, schalte es auf«
    sichtbar».

## Gruppen-Boards: Eine geniale Möglichkeit für die Community

Boards können auch von mehreren Leuten betreut werden oder sogar ganz offen sein.
Dies bietet viele Möglichkeiten:

 * Du kannst deine Influencer einladen, ein eigenes Board zu kuratieren.
 * Ein öffentliches Board, in dem deine Kunden ihre eigenen Tipps und Inspirationen
   aus einem Bereich pinnen können.
 * etc.

## Weitere Pinterest-Tipps für Unternehmen

Das waren die Grundlagen. Mit einigen weiteren Tricks kannst du deine Strategie 
optimieren, Zeit sparen und Reichweite kaufen.

## Zeitversetzt pinnen

Wie für andere soziale Kanäle gibt es auch für Pinterest hilfreiche Tools, um Pins
vorzubereiten und dann zeitversetzt pinnen zu lassen.

Einige davon: [Buffer](http://buffer.com/), [BoardBooster.](https://boardbooster.com/)

Mit dieser Unterstützung kannst du zum Beispiel einen Blogeintrag oder einen Inhalt
ziemlich einfach mehrmals pinnen (mit unterschiedlichen Bildern, für unterschiedliche
Zielgruppen, mit einem anderen Fokus in der Beschreibung).

Den exakt gleichen Pin wird niemand von deinen Followern zweimal sehen, dank den
Pinterest-Algorithmen.

## Networking: Neue Follower erhalten

Um Follower zu kriegen, die an deinen Inhalten und an deinem Angebot interessiert
sind, gibt es verschiedene Strategien.

 * Bereits genannt: Beschrifte deine Pins so, dass sie in Pinterest und mit Suchmaschinen
   gefunden werden.
 * Finde heraus, wer die Influencer deiner Branche sind. Dann lässt du dir ihre 
   Follower anzeigen und folgst diesen. Einige werden dir zurückfolgen, wenn sie
   sehen, dass du interessante Boards für sie hast.
 * Trete Gruppenboards aus deiner Branche bei und zeige dich dort aktiv. So erhältst
   du Sichtbarkeit
 * Kommentiere und repinne Pins von Usern, die du als Follower möchtest.

## Werbung auf Pinterest: «Promoted Pins»

Die bisher vorgestellten Strategien zielten alle auf organische Reichweite.

Als Unternehmen kannst du deine Pins aber auch bewerben, das heisst, Reichweite 
kaufen. Du kannst dabei genaue Zielgruppen anpeilen. Auch in Kombination mit deiner
Website (mit dem Pinterest Tag).

Mehr dazu [hier](https://business.pinterest.com/en/why-pinterest-ads-work).

## Analytics: Was wirkt?

Wenn du dich auf Pinterest als Unternehmen registriert hast, hast du auch Zugriff
zu Statistiken über deine Follower und die Interaktionen mit deinen Pins, Boards
und deiner Website.

Du siehst, was bei deinen Followern ankommt, aber vor allem, was für dich wirksam
ist. So kannst du deine Strategie anpassen und optimieren.

Ich bin gespannt, wie du mit diesem Wissen deine Pinterest-Strategie entwickelst.
Teil es mir doch in den Kommentaren mit!
